Spuren



Motiv und Wille III


"Gebrauch den Spaten, den du in deinen leeren Händen hältst."

Mondo

"Satories Leugnen unserer alltäglichen Tatsachen soll uns erkennen lassen, dass auch Gottes Hände den Spaten halten. Werden wir durch Satorie des Spatens bewusst, der in Gottes Händen gehalten wird und nicht in den meinen, die ich als mir gehörend ansehe, dann wird jede Bewegung, die ich ausführe, unmittelbar mit dem einen verbunden, der mehr ist als ich selbst und spiegelt seinen Willen wieder. So sagen die Christen: "Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe."

D.T Suzuki "Leben aus Zen"







Ohne Titel II


Ein Mönch fragte: "Wie können wir diesen gegenwärtigen Augenblick anwenden?"
Dogo Sochi sprach: "Wende deinen Kopf nicht um, auch wenn tausend Menschen dich rufen; vermagst du es, ist dies eine gewisse Entsprechung."
"Was geschieht, wenn ein Feuer plötzlich ausbricht?"
"Es setzt die große Erde in Brand."
Nun fragte Dogo Sochi den Mönch: "Wenn Sterne und Feuer untätig werden, was nennst du dann Feuer?"
Der Mönch antwortete: "Das ist kein Feuer"
Ein anderer fragte den Meister: "Siehst du ein Feuer?"
Der Meister antwortete: "Ja, ich sehe ein Feuer"
"Woher kommt dies Sehen?"
Der Meister fragte:" Neben deinem Sitzen und Liegen, Gehen und Stehen stellst du eine Frage."

Zitiert aus: D.T Suzuki "Leben aus Zen"




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